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Aktueller Stand: Im Rahmen des Projektes "Impulspatenschaften" haben wir seit Jahresbeginn 2026 bereits 92 Tandems gebildet: 87 Tandems zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen, die hier aufgewachsen sind, und fünf Tandems mit Menschen, die von Einsamkeit betroffen sind.
Für 2026 haben wir uns als Ziel gesetzt, insgesamt 140 Tandems zu bilden und dadurch den Zusammenhalt und den Austausch in der Stadt Trier zu fördern. Seien auch Sie ein Teil dieser Tandems!
Lesen Sie auch gerne den Rückblick 2025.

Mehr Infos zum Projekt sowie Feedbacks von Tandems anderer Ehrenamtsagenturen hier.

Allen Tandems wünschen wir viele interessante Gespräche und dass man gegenseitig vom Tandem profitiert.

Impulspatenschaften - mit teils nur wenigen Terminen ehrenamtlich aktiv sein und dennoch viel erreichen.

Individuell - terminlich flexibel - zeitlich weniger lang gebunden

Heraus aus der eigenen Blase, hinein in eine andere Welt.

 

Ihnen geht es soweit gut, Sie verfügen über etwas freie Zeit, wollten sich schon immer mal gerne ehrenamtlich engagieren und suchen nun nach einem Ehrenamt, an das Sie sich nicht jahrelang binden möchten, sondern bei dem Sie ganz individuell helfen und flexibel in der Zeiteinteilung bleiben können? Sie lernen noch dazu gerne andere Menschen kennen und haben auch kein Problem damit, mal aus der eigenen 'Komfortzone' rauszukommen? Also mal sehen und erkennen, dass es Menschen gibt, die nicht auf der "Sonnenseite des Lebens" stehen. Diese kennenzulernen, der anderen Seite zuzuhören, sich in sie hineinzuversetzen und insgesamt einer gesellschaftlichen Entwicklung entgegenzuwirken, bei der es immer nur um das eigene Wohl geht. - Dann könnte eine Impulspatenschaft genau das Richtige für Sie sein!

Wen könnten Sie in Trier unterstützen? Die Palette ist breit. Viele Menschen fühlen sich einsam und isoliert. Dies können ältere Menschen, Alleinerziehende, Migrant:innen mit schlechten Deutschkenntnissen oder wenig Vernetzung zu Einheimischen, Erkrankte, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Menschen, die eine akute Lebenskrise zu bewältigen haben, Menschen, die durch die Pandemie noch einsamer wurden, u.v.m. sein.
Was ist das Ziel? Menschen begegnen und sich austauschen. Raus aus der Isolation und Hoffnungslosigkeit. Impulse geben, Mut machen, Herausforderungen gemeinsam angehen, zeigen, dass man nicht alleine ist.

Begegnen Sie diesen Menschen auf Augenhöhe. Hören Sie ihnen zu, auch wenn oder gerade weil Sie nicht unbedingt Teil des eigenen Alltags sind. Schenken Sie Ihnen etwas Ihrer Zeit und Ihrer Fähigkeit, bei Problemen immer nach Lösungen zu suchen statt aufzugeben. Geben Sie ihnen Hoffnung, Motivation und die richtigen Impulse.

Gehen Sie eine Impulspatenschaft ein. Flexibel, nicht grundsätzlich langfristig gebunden, aber sehr wertvoll für beide Seiten.

Mit zunächst drei Treffen lernt man sich kennen, steckt Ziele ab, hält sie vielleicht auch schriftlich fest, geht sie unter Umständen auch schon direkt an. - Bei manchen Patenschaften reichen diese drei Termine, bei manchen läuft die Patenschaft ein halbes Jahr oder länger und bei wiederum anderen wird geschaut, wie ggf. zusätzlich ein professionelles Hilfesystem „installiert“ werden kann, weil das Ehrenamt dies nicht leisten kann.

Interessierte fragen bitte das Angebot Nr. 156156 bei uns an. Bevor wir an die entsprechenden Tandempartner/innen vermitteln, möchten wir Sie natürlich zunächst kennenlernen. Auch bei dem ersten Treffen mit Ihrer/Ihrem Tandempartner/in werden wir jeweils dabei sein und immer wieder auch Kontakt mit Ihnen und Ihrer/Ihrem Tandempartner/in halten.

Hier die aktuellen Gesuche bei den Impulspatenschaften (Stand: 24.09.2026):

  1. Eine Frau aus der Ukraine ist seit 2022 in Trier, hat hier Deutsch gelernt bis zum B1-Level. Um B2 zu machen, muss sie wie andere erst einmal einen Minijob oder eine TZ-Stelle finden. Diese erhält sie aber nicht, da sie mit offiziell B1für viele Arbeitgeber zu schlecht Deutsch spreche. Ein Teufelskreislauf, wie so oft. Wir kennen die Frau und sie ging bisher irgendwie unter. Auch beim Jobcenter geht sie irgendwie unter. Deshalb jetzt die Suche über diesen Weg: für die Ukrainerin wird eine Ehrenamtliche gesucht, die sich mal mit ihr zusammensetzt und schaut, wie man aus dieser Situation rauskommt. Impulse geben, Wege aufweisen, motivieren, Deutsch trainieren. Sie war in der Ukraine Buchhalterin. Ob sie in dem Bereich weiter arbeiten kann hier in Deutschland, ist nicht klar. Es wäre schön, wenn ihr jemand bei der beruflichen Orientierung helfen würde und/oder jemand mit ihr Deutsch üben könnte.
  2. Ein 38jähriger Mann aus der Türkei wohnt mit seiner Frau und den Kindern in Trier-Ehrang (wäre aber auch mobil, um in die Stadt zu kommen). In seiner Heimat war er Chemielehrer. Er spricht nun Deutsch auf A1/A2-Niveau und hat einen Minijob. Er hofft aktuell auf eine Vollzeitstelle, die er vielleicht bald in Wittlich erhält (er wird dann pendeln). Der 38jährige sucht jemanden, um sein Deutsch zu verbessern, gerne 2-3 Mal die Woche (solange er noch nicht die Vollzeitstelle hat, danach ggf. dann einmal die Woche).
  3. Eine 31jährige Frau aus Ägypten ist mit dem Visum hier. Die Vorgabe ist, dass sie hier eine Ausbildungsstelle findet. Sie kann sich eine Ausbildung als Erzieherin genauso vorstellen wie eine Ausbildung in der Pflege. Da Erzieherinnen erst wieder im nächsten Sommer beginnen können und die Zeit bei ihr drängt (sie muss in den nächsten 2-4 Monaten einen Ausbildungsplatz vorweisen), war die Überlegung, in die Pflege zu gehen. Deutsch hat sie beim Goethe-Institut in ihrem Heimatland bis zum B2-Sprachniveau erlernen können. Sie ist eine freundliche junge Frau.
  4. Ein junger Mann (24) mit Down-Syndrom lebt mit seinen Eltern in der Ecke Ehrang-Quint. Der Vater geht Vollzeit arbeiten, die Mutter hatte sich immer um den Jungen gekümmert. Die Mutter rief nun an, dass der Junge jetzt immer öfter den Wunsch äußert, mal was ohne die Eltern zu machen. Fußball gucken gehen, schwimmen, Kino, Tennis,… normale Dinge. Und halt ohne die Eltern. Er sucht eine ehrenamtliche Person (Geschlecht egal), die einmal die Woche mit ihm 3-4 Stunden (kann auch weniger oder unregelmäßig sein, gerne am Wochenende) etwas unternimmt.
    Familienentlastender Dienst und andere Möglichkeiten wurden der Mutter von uns schon empfohlen, waren der Mutter aber auch schon alle bekannt und können nicht das abdecken, was der Junge sucht.
  5. Gesucht wird eine weibliche Ehrenamtliche unter 45 Jahren mit einem +/- 7 Jahre altem Kind. Wofür? Eine Frau aus Trier-Süd mit einem 7jährigem Kind sucht jemanden, die ab und zu mit ihr und der Tochter was unternimmt. Die Frau stammt aus Armenien und lebt jetzt schon seit 13 Jahren in Deutschland. Bei der Frau wurde eine Muskelerkrankung festgestellt, sie sitzt mittlerweile fast durchgehend im Rollstuhl (kann aber kurze Strecken gehen) und ihr Alltag gestaltet sich mehr und mehr schwierig. Sie hat eine 80prozentige Schwerbehinderung und Pflegegrad 3. Trotz allem hat sie ihren Humor und Optimismus nicht aufgegeben. Was genau an gemeinsamen Aktivitäten machbar ist, müsste man mal gemeinsam bei einem Kennenlerntreffen hier bei uns besprechen. Sie würde sich über Angebote freuen, die Erholung und Abschalten ermöglichen. Ebenso freut sie sich über kulturelle Aktivitäten, familienfreundliche Ausflüge wie Erlebnisse in der Natur. Hinweis: Die Anfrage war schon einmal in der Liste, musste aber jetzt aktualisiert werden.
  6. Für eine Frau aus Somalia, wird eine weibliche Vertrauensperson (Ehrenamtliche) gesucht, die sie ab und zu bei Arztbesuchen begleitet. Sie ist 41 Jahre alt, lebt schon seit einigen Jahren in Deutschland, spricht aber nur wenig Deutsch, ist Vollzeit beschäftigt, keine Kinder. Ihr Ehemann wohnt in einer anderen Stadt in Deutschland. Ideal wäre es, wenn die ehrenamtliche Person auch Somali sprechen könnte, ist aber kein Muss. Langsames Erklären bei einer Tasse Kaffee nach dem Arzttermin reicht sicherlich.
  7. Eine 74jährige Frau ohne Migrationshintergrund lebt in Trier-Süd. Sie fühlt sich einsam und wünscht sich eine Ehrenamtliche, die einmal die Woche nach ihr schaut, mal mit ihr eine Runde dreht oder einen Kaffee trinken geht. Die Frau sitzt im Rollstuhl, ist mental fit, aber wie gesagt einsam. Ziel der Patenschaft wäre, dass die Frau sich weniger einsam fühlt. Anbindung an verschiedenen Angeboten für ältere Menschen (wir helfen gerne dabei). Ein Wunsch/eine Idee ihrerseits: sie würde gerne ins Schammatdorf umziehen, da gäbe es immer schöne Veranstaltungen und das Gemeinschaftsgefühl sei dort schöner. Sie weiß aber nicht, wie sie dort eine Wohnung bekäme (welche Voraussetzungen da vorliegen müssen, wie man sich bewirbt, usw.). Vielleicht könnte auch da jemand helfen.

Wenn Sie sich vorstellen könnten, jemandem von diesen Menschen zu helfen: rainer.freischmidt@ehrenamtsagentur-trier.de bzw. Tel. 0651-9120702. Wir vereinbaren dann gerne kurzfristig einen persönlichen Gesprächstermin hier bei uns.

Unterstützungssuchende melden sich entweder direkt bei uns oder es melden sich soziale Einrichtungen oder Ämter bei uns.

Sollten Sie Interesse haben, grundsätzlich anderen Menschen in Form einer Impulspatenschaft zu helfen, nehmen wir Sie in den E-Mail-Verteiler der Impulspat*innen auf. Über diesen informieren wir alle Ehrenamtlichen, wenn eine neue Anfrage einer/eines Hilfesuchenden reingekommen ist.

Wer sich dann vorstellen kann, dieser Person zu helfen, schreibt uns einfach kurz zurück und wir vereinbaren mit Patin/Pate (Ehrenamtliche/r) und Mentee (Unterstützungssuchende/r) einen Termin hier in unseren Räumlichkeiten, also auf "neutralem" Boden. Es kommt dann zu einem Termin, bei dem ein Mitarbeiter von uns sowie Patin/Pate und Mentee anwesend sind und sich kennenlernen. Man schaut dann zunächst, ob die "Chemie" grundsätzlich stimmen könnte. Falls ja, wird gemeinsam das Problem kurz angesprochen und ein klares Ziel und ein grober Zeitplan besprochen. Sollten beide Seiten sich eine Patenschaft vorstellen können, kann eine Impulspatenschaft starten. Sollte es noch Zweifel geben, können beide Seiten auch erst am nächsten Tag jeweils eine Rückmeldung an unseren Mitarbeiter geben.

Im Verlauf der Patenschaft wird Kontakt mit unserem Mitarbeiter gehalten: Ist alles gut? Sind beide Seiten zufrieden? Kann irgendwie weitergeholfen werden? etc.

Ist das Ziel erreicht, wird die Patenschaft beendet. Manchmal entstehen auch Freundschaften und der Kontakt läuft dann freundschaftlich weiter.

So einfach ist.

Austauschtreffen

Mehrmals im Jahr finden Austauschtreffen im Rahmen der Impulspatenschaften statt: Menschen, die Unterstützung benötigen, treffen auf Menschen, die Unterstützung geben können. Sollte es zwischenmenschlich passen und kann Hilfe gegeben werden, bilden beide Seiten eine Impulspatenschaft. Wie lange, wann man sich trifft, usw. entscheiden dann beide untereinander.

Wann das nächste Treffen stattfindet, erfahren alle, die bei uns als Impulspat*in gelistet sind, rechtzeitig per Mail.

Haben Sie Interesse, an einem Austauschtreffen teilzunehmen, melden Sie sich gerne bei uns:

Rainer Freischmidt, rainer.freischmidt@ehrenamtsagentur-trier.de, Tel. 0651-9120702

Was sind weitere mögliche Impulspatenschaften?

Hier weitere Beispiele, für die wir bzw. die Einrichtungen, mit denen wir zusammenarbeiten, Ihre Hilfe benötigen könnten. Sollten Sie Interesse haben, bei einem der Fälle zu helfen, zögern Sie nicht und rufen Sie uns an.

  • Menschen mit Migrationshintergrund sowie deren Alltag kennenlernen, über die Angst vor Behördengängen oder Arztbesuchen sprechen und verstehen lernen, sie dorthin auch mal begleiten. Die Sicht des Anderen verstehen lernen und sich austauschen.
  • den Alltag einer Alleinerziehenden kennenlernen. Ihr zeigen, dass sie nicht alleine ist. Hilfsangebote aufweisen, gemeinsam Anträge ausfüllen, Termine wahrnehmen. Regelmäßige Freizeitaktivitäten.
  • in Zeiten der Pandemie mit jemandem Älteren spazieren gehen, reden und für Ablenkung sorgen.
  • Geflüchtete, die kurz vor einer Sprachprüfung stehen, treffen, sich austauschen, schauen, wie weit sie sprachlich sind, unterstützen, gemeinsam sprechen und (voneinander) lernen.
  • Menschen zuhören, die durch die Pandemie isoliert und alleine zuhause sitzen. - Die Ängste ernst nehmen, Lichtblicke aufzeigen.
  • jemandem aus einem 'benachteiligten Quartier' treffen. Diskutieren, kennenlernen - verstehen lernen. Auch mal vermitteln, wenn es Probleme mit dem Amt gibt. Lösungsansätze besprechen - dranbleiben.
  • wenig vernetzte Menschen, die in der Stadt Kontakt suchen, mit in den eigenen Verein nehmen und z.B. gemeinsam Sport machen.
  • eine ältere Dame oder einen älteren Herrn, einen Menschen mit wenig Deutschkenntnissen bei Arztbesuchen begleiten, anschließend alles noch einmal erklären, Ängste nehmen.
  • Generationsübergreifendes Austauschen und Begegnen. Wie war das früher noch einmal? Vom Wissen der 'Alten' profitieren. Durch die 'jungen Leute' fit bleiben.
  • junge Menschen mit Lernschwierigkeiten in Schule oder Ausbildung regelmäßig treffen. Begegnen, hineinversetzen, gemeinsam lernen, auf Prüfungen vorbereiten.
  • Menschen, die vom Hochwasser betroffen waren, auch jetzt noch begleiten. Sie und die aktuelle Lebenssituation kennenlernen, sich austauschen, Ablenkung schaffen, reden, Hoffnung machen und vorne schauen, ggf. auch anpacken (gemeinsam tapezieren, Putz abschlagen etc.), da sein und zuhören.
  • Geflüchtete zu den ersten Einsätzen des neuen Ehrenamts begleiten. Schauen, dass die Anlaufschwierigkeiten nicht zu groß sind und es nicht an der Kommunikation scheitert. Austausch schaffen zwischen Einrichtung und Geflüchteter/m. Unterstützen. 
  • Einsame Menschen mit wenig Hoffnung unterstützen: z.B. hochverschuldete Menschen, die nicht mehr weiter wissen. Hoffnung geben, Überblick über Schulden verschaffen, Sortieren der Unterlagen, Anbindung an eine Schuldnerberatung, gemeinsam über Haushaltsbuch und unüberlegte Einkäufe sprechen.
  • Senioren Technik erklären
  • "Sprachspaziergang" für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund - einfach regelmäßig eine Runde zu zweit draußen im Park drehen und dabei über ein Thema, das beide vorher festgelegt haben, sprechen.
  • Einsame, wenig vernetzte Menschen an einen Verein oder an ein neues Hobby heranführen

    ... und vieles mehr ist möglich.

Interessierte fragen bitte das Angebot Nr. 156156 bei uns an (gerne auch direkt Bescheid geben, bei welcher Form der Hilfe Sie sich ein Engagement Ihrerseits vorstellen könnten). Wir kontaktieren Sie dann umgehend, sobald ein "Gesuch" in der Richtung reinkommt.

Und sollten Sie jemanden kennen, die/der Unterstützung benötigt (egal, ob mit oder ohne Migrationshintergrund), kontaktieren Sie uns. Wir versuchen weiterzuhelfen!

Ihr Ansprechpartner lautet: Rainer Freischmidt, Tel.: 0651-9120702, rainer.freischmidt@ehrenamtsagentur-trier.de

Rückblick 2025

In unserem Projekt „Impulspatenschaften“ blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Ziel des Projekts ist es, Tandems zu bilden, in denen Menschen sich gegenseitig unterstützen – beim Ankommen in der Gesellschaft, bei konkreten Herausforderungen, bei Einsamkeit oder beim Erlernen der deutschen Sprache. Kurz: (fast) alles ist möglich. Manche Tandems treffen sich nur wenige Male, viele jedoch über Wochen oder Monate hinweg, manche sogar ein Jahr oder länger.

Im Jahr 2025 konnten wir insgesamt 140 Patenschaften vermitteln. In über 90 Prozent der Fälle brachten wir Menschen, die schon länger in Deutschland leben, mit Menschen zusammen, die neu hier sind. Das bedeutet: 140 Patenschaften, also 280 Menschen mit ihren individuellen Geschichten, Wünschen, Motivationen und Erfahrungen.

Ergänzend zu den Tandems haben wir 2025 acht Austauschtreffen im Rahmen der Impulspatenschaften veranstaltet – teils mit thematischen Schwerpunkten, teils einfach zum Vernetzen und Austauschen. An allen Treffen nahmen sowohl Migrant*innen als auch hier aufgewachsene Menschen teil. Ein Überblick über diese sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe:

  • Drei größere Austauschtreffen zur Tandembildung unter Frauen
    Bis zu 36 Interessierte pro Treffen nahmen teil.
  • Zwei Austauschtreffen im Rahmen eines Sprachlernabends
    Eine Kooperation mit dem Internationalen Zentrum der Universität Trier, mit 40 bzw. 49 Teilnehmenden.
  • Ein Advents-Austauschtreffen
    mit 37 Teilnehmenden.
  • Zwei "klassische" Austauschtreffen - mal mit Schwerpunktthema, mal nur zum unkomplizierten untereinander Kommunizieren und Vernetzen
    mit je 15-25 Teilnehmenden.

Im Oktober besuchten außerdem 24 Migrant*innen und Ehrenamtliche gemeinsam im Tandem die Landesausstellung Marc Aurel im Stadtmuseum Trier. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden über Demokratie und dem Verständnis guter Herrschaft. Die Veranstaltung wurde durch das Programm „100 x 500 für die Demokratie“ von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz gefördert.

Darüber hinaus konnten im November und Dezember 14 weitere „Kulturtandems“ gebildet werden. Ziel dieser Tandems ist es, dass Ehrenamtliche gemeinsam mit Menschen, die sich einsam fühlen, eine kulturelle Veranstaltung besuchen – und idealerweise auch danach weiter miteinander in Kontakt bleiben.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle der Lottostiftung Rheinland-Pfalz, dem Kulturdezernenten der Stadt Trier Markus Nöhl sowie dem Theater Trier, der TUFA, der Schatzkammer und dem Stadtmuseum. Sie alle haben dieses Angebot erst möglich gemacht.

Das Projekt „Impulspatenschaften“ ist Teil des Bundesprogramms Menschen stärken Menschen und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und wird auch 2026 fortgeführt. Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich im kommenden Jahr als Pat*in für andere Menschen engagieren möchten.